Eine gute Pfeife begleitet ihren Besitzer Jahrzehnte. Was beim Kauf zählt, wie die Pflege gelingt und womit Einsteiger am besten starten.
Die erste Pfeife muss nicht teuer sein, aber sie sollte sauber verarbeitet sein: gleichmäßige Bohrung, gut sitzendes Mundstück, angenehmes Gewicht in der Hand. Bruyèreholz ist der Klassiker, robust und geschmacksneutral. Nehmen Sie die Pfeife im Geschäft in die Hand, die Haptik entscheidet mit.
Nach jedem Rauchen sollte die Pfeife auskühlen und trocknen. Pfeifenreiniger durch das Mundstück ziehen, gelegentlich den Kohlerand im Kopf auf zwei bis drei Millimeter zurückschneiden, fertig. Wer zwei oder drei Pfeifen im Wechsel raucht, hat länger Freude an jeder einzelnen.
Milde, naturbelassene Mischungen auf Virginia-Basis verzeihen Anfängerfehler am ehesten. Aromatisierte Tabake duften verführerisch, können aber heiß und feucht rauchen. Auch hier gilt: Der Fachhandel füllt Ihnen gerne kleine Probiermengen ab und erklärt die richtige Stopftechnik, denn an ihr scheitern die meisten ersten Versuche.
Unten locker wie ein Kind, in der Mitte fest wie eine Frau, oben fest wie ein Mann, so die alte Faustregel. Der Zugwiderstand sollte dem eines Strohhalms ähneln.
Unsere Fachhändler stellen wechselnd Mischungen vor, die zur Jahreszeit passen. Fragen Sie im Geschäft nach der aktuellen Empfehlung.
Stopfer, Pfeifenreiniger und ein Pfeifenbesteck mit Räumer, mehr ist es am Anfang nicht. Alles zusammen gibt es für wenige Euro im Fachgeschäft.
Anfassen, probieren, beraten lassen: bei über 70 Fachhändlern in ganz Österreich.